Nepal: Vom Dach der Welt



Noch einen Schritt und jetzt Stopp. Ein Gerinsel aus Kieseln zerstreut sich knirschend unter der Sohle. Atmen! Erst ein! Ein Feuer brennt in der Lunge. Dann aus! Das Feuer in den Bronchien brüllt ungehindert weiter.


Fast unfreiwillig schnellt der Blick vom gerölligen Untergrund in die schneebedeckte Höhe. Der Puls ist nicht am Handgelenk, der Puls ist in den Ohren, an der Halsschlagader, der Puls ist im gesamten Oberkörper. Und da oben wartet unbeeindruckt die Eiseskühle unseres Passes.

Wir sind jetzt 4800 Meter über dem Meeresspiegel, auf dessen Klima unsere Körper seit Geburt angepasst sind. Während der Körper mit dem immer niedriegeren Sauerstoffgehalt in der Luft kämpft, verliert sich die Psyche von kleinen Rechenspielen mit verbleibenden Höhenmetern in der Betrachtung einer außerirdisch anmutenden Landschaft. Graue Geröllflächen bilden das Überbleibsel überzähligen Baumaterials der umgebenden Riesen. Zackige Felsen zerreißen das blaue Himmelszelt; sanfte Wolkengeschwader verhüllen die Wunden und legen sich schützend um die Steinstacheln, entfernen das Schlachtfeld erst präzise, dann die vollständige Umgebung. Die Sonne bricht ins Lazarett und zerfetzt die Wolkenfront. Glitzernd erheben sich Gletschermassen, um sich von den Bergspitzen hinunterzustürzen, zerstörerisch, zermalmend, gleichgültig mit sich schleifend. Und mitten in diesem Bild, zwischen diesen gewaltätigen Naturkräften winden sich die Fußspuren unseres Pfades. Willkommen in Nepal!




Heidnische Von Hinduisten okkupierte buddhistische Anbetungsstätte, ein im Nebel verhüllter Gebirgssee auf 4.500 Metern


Extra-Runde Nepal

Eigentlich, ja eigentlich, wollten wir gar nicht nach Nepal. Wir waren aus dem Osten Indiens schon daran vorbeigeprescht, um Lars in Westindien zu treffen. Eine Reise nach Nepal wäre also ein Umweg von 1500 Kilometer und das in die komplett falsche Richtung. 1500 Km, die in anstregenden Nepali-Busfahrten überbrückt werden müssen (Nepali heißt hier: schrill-laute Musik in Endlosschleifen bis spät in die Nacht, unbequeme und dreckbeschmierte Sitze und Standardverspätungen von 3-5 Stunden). 1500 Km, die uns in eines der touristischeren Wandergebiete dieser Welt führen, in denen verpflichtende Sherpa-Führer, Träger, Lasttiere und Vollverpflegungstouren zum ganz normalen Alltag gehören. Das heißt, wenn man sich nicht für eine von 3 Standardrouten entscheidet, die von bis zu 100.000 Menschen im Jahr besucht werden. Unserer verletzlichen Individualismus-Seele drohte also der gewisse Untergang. Und trotzdem haben wir uns für die nepalesische Extrarunde entschieden: die Verlockungen der Himalayas.

Wenn man an Nepal denkt, dann kommen einem mit Sicherheit die ganz hohen Gebirge in den Kopf. Zwar liegen 8 der weltweit 14 Berge mit über 8000 Höhenmetern in Nepal, dabei vergisst man bloß, dass Nepal über ein unglaubliche diverses Terrain verfügt: von dem tiefsten Punkt auf nur ca. 70 m über dem Meeresspiegel an der Grenze zu Indien bis zu dem höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest mit 8.848m, an der Grenze zu Tibet ist so ziemlich jede klimatische Zone und Höhenlage vertreten. Da wir über Land aus dem Westen nach Nepal kommen, haben wir das Glück fast alle dieser Höhenlagen kennen zu lernen. Nun ja, nicht ganz bis zu den wirklich hohen Höhen des Everest, aber immerhin  bis zu 4800 Metern. Unser Bus karrt uns zunächsteinmal durch die tropische Hitze des Terai (nepalesisches Flachland) und seinen tigerbehausten Nationalparks bis in die Vorgebirgshöhen der einzigartigen Hauptstadt Kathmandu.

Der königliche Palast im Herzen Kathmandus

Exotische Hauptstädte: Episode Kathmandu

Kathmandu - das ist der spektakuläre Name einer geheimnisumwitterten Bergstadt unserer Kindheitsträume. Das ist das kulturelle Zentrum der mysteriösen Himalayas, in deren eisigen Höhen die Buddhisten der Erleuchtung entgegenstreben. Ein Ort so fern wie ein anderer Planet; mehr mystische Fiktion als Fakt.

Buddhas wachsamen Blick entgeht kein Klammern an irdische Versuchungen

Mantren summen, Gebetsmühlen schwingen und Malas (Gebetsketten) klackern. Einfache Gläubige und langjährige Mönche kommen vor der Stupa zusammen, um Butterkerzen für den Erleuchteten anzuzünden.

Entgegen unserer vorherigen Annahme sind die meisten Nepalesen jedoch gar nicht Buddhisten, sondern Hindus. Überraschung! Und das merkt man Kathmandu auch stark an. Tausend kleine Ganesha-Shiva-Vishnu-Schreine säumen die Straßen. Morgens stehen Straßenverkäufer auf dem Weg zu den Tempeln und bieten Opferkörbe mit bunten Gerichten aus Ei, Reis, Trockenfrüchten, Blüten und Räucherstäbchen feil. Dem Hindu-Brauch folgen viele Familienmütter und bringen das Körbchen zu einem der zahlreichen Tempel, wo die Götter mit lauten Glocken auf die Opfergabe aufmerksam gemacht werden müssen (was für Blindfische!). Haben die Götter das Essen dann gesegnet, wird's ihnen unterm Maul davongestohlen und als gesegnete Mahlzeit für Glück und Wohlstand unter den Familienmitgliedern verteilt.

Einer von vielen Schreinen

Anbetungs- und Besänftigungststelle des Hindugotts Shiva in einer seiner weniger freundlichen Gestalten

Viele Nepalesen nehmen es aber mit der Trennung von Hinduismus und Buddhismus nicht so genau. Sie praktizieren eine besondere (eigenartige) Mischung aus den beiden, wobei der Buddha ebenfalls als Gott verehrt wrd und als Reinkarnation des Hindu-Gottes Vishnu angesehen wird. Viele große Buddha-Tempel werden dann auch von allerhand Hindus besucht, Buddhastatuen mit roter Farbe beschmiert (ein typischer Hindubrauch, wobei die Farbe teilweise auch wiederverwendet auf der Stirn der Gläubigen landet) und sowieso ein Höllendurcheinander herrscht. Besonders Morgens muss für einen guten Start in den Tag gesorgt werden, sodass man vom Schulkind bis zum Rentner Glockenklingeln oder Räucherstäbchen anzünden sieht. Religion spielt in Nepal also eine riesige Rolle im Alltag der Menschen.


Tibetische Gebetsfahnen tragen wohltuende Gebete in die Umgebung und segnen ihre Bewohner
 

Kontemplation
Auf der Suche nach Nähe zu den Göttern

Hereingeworfen in dieses Chaos, genießen wir die bunte Vielfalt, die Kühe, die unbeaufsichtigt durch die Millionenstadt schlendern (Kühe sind den Hindus absolut heilig, außer sie essen die eigenen Waren auf), und den spannenden Mix aus Bergkultur und Religion. Mit kulinarischen Genüssen und Einkäufen bereiten wir uns auf unser eigentliches Ziel in Nepal vor: Wandern. 14 Tage wollen wir durch das Numbur Valley streifen und zwei Pässe von 4600 und 4850 Metern kreuzen. Doch bevor wir unsere Füße endlich auf die Himalayas setzen können, muss erst die Route recherchiert und gewählt werden, die Lebensmittelversorgung geplant und die Snackrationen nach neuesten mathematischen Methoden und statistischen Modellen berechnet werden.

Auf die Plätze, fertig, los: Numbur Valley

 

Und dann geht es endlich los. Die 9-stündige Busfahrt über Sand- und Schotterpisten verschmerzen wir für die Aussicht uns über 14 Tage die Füße in den Himalayas vertreten zu können. An den ersten vier Tagen steht auf dem Plan von etwa 1700m erst auf 2000m, dann auf 3000m und dann auf 4000m und zuletzt auf 4600m zu steigen. So zumindest sieht es die Wanderbroschüre des Tourismusbüros vor, die wir uns zuvor heruntergeladen hatten. Da uns das erste Tagesziel (nur 300m Unterschied) dann doch ein wenig mickrig erschien, landen wir am ersten Abend glatt auf 2800 Metern. Auf dieser Höhenlage merken wir schon, dass der Sauerstoffgehalt in der Luft sinkt und wir unser Wandertempo anpassen müssen, wenn wir nicht alle 5 Meter zum Luftschnappen stehen bleiben wollen.


In Südamerika hatten wir schon erste Erfahrung gemacht mit den hohen Höhen und ihren Nebenwirkungen. Landet man zu schnell auf großer Höhe, kann es zu Symptomen der Höhenkrankheit kommen. Die leichten Formen sind ab 3000m ganz normal und nicht weiter schlimm. Kurzatmigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und viele mehr. Da der Sauerstoffgehalt in der Luft mit der Höhe immer mehr abnimmt, bekommt der Körper bei gleicher Atemleistung nicht mehr genug Sauerstoff. Anpassungsfähig wie der menschliche Körper nun mal ist, gewöhnt er sich aber nach Ruhetagen an die veränderte Höhenlage. Erfahrenere Bergsteiger und Ärzte empfehlen deswegen ab 3000m nicht mehr als 300 bis 500m am Tag anzusteigen. Hält man sich jedoch nicht an die natürlichen Sauerstoffgrenzen des Körpers kann es zu Gehirnschwellung oder Flüssigkeitsablagerung in der Lunge kommen, die unbehandelt (vor allem Abstieg) in rapidem Kräfteverlust, Halluzinationen und vorzeitigem Tod enden.



Sind wir schon da? Luftige Höhen warten aufs Erklommenwerden.


Abendlicht


Höhe, und was man auf ihr finden kann.

300 bis 500m am Tag also. Sollte ja nicht so schwer sein. Die Theorie ist gut, aber die Praxis macht Schwierigkeiten. Als wir am nächsten Tag von 2800m aufbrechen finden wir nach langer und immer länger werdender Wanderung kein Wasser. Wir steigen und steigen und quälen uns zur offiziellen Wanderhütte 4000 Meter über dem Meeresspiegel. Doch statt auf Wasser treffen wir auf eine Truppe Jugendlicher aus dem letzten Dorf, die uns ethusiastisch begrüßen. Von leichten Symptomen der Höhenkrankheit und der anstrengenden Wanderung belastet, fällt unsere Begeisterung ein wenig bescheidener aus. Als die Jungs uns dann aber die unausgeschilderte und versteckte Wasserquelle 15 Minuten von der Hütte entfernt zeigen, ist dann etwas von freundlicher Anerkennung wenn auch nicht Enthusiasmus auch bei uns zu merken.

Gratwanderung im ursprünglichen Sinne

Versteckter Gletschersee

Unsere Kräfte sind erschöpft und der Abend bricht über unser Zelt herein. Diese Nacht müssen wir also ohne ausreichende Akklimatisation auf 4000m verbringen. Über Nacht werden die Symptome ein wenig ausgeprägter (ein typisches Phänomen wegen der verringerten Atemfrequenz in der Nachtruhe). Außer Atem und recht kraftlos schälen wir uns am Morgen aus dem Schlafsack. Mit Übelkeit kämpfend ist uns schnell klar, dass an Aufstieg nicht zu denken ist und wir wieder 500m absteigen müssen, um unseren Körper mehr Zeit zum Akklimatisieren zu verschaffen. Nach der Qual uns sauerstoffdepriviert über Stunden diese vielen Meter hochzuschleppen, erfordert, den gleichen Weg wieder zurückzukehren, kein geringes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Mit einem Beutel extra-Wasser im Gepäck kehren wir schweren Herzens und guten Gewissens auf 3500m zurück, um gleich am nächsten Tag den selben Weg wieder aufzusteigen.

Die folgenden Tage treten wir behutsam ins Reich der einsamen Stille. Bäume verkrüppeln mit den Höhenmetern, schrumpfen zu Büschen, schrumpfen zu Grasbüscheln, verkommen zu Stummeln einzelnener Fetzen bräunliches Grün. Jeder unserer Schritte trägt uns hinauf in eine harschere, lebensfeindlichere Umwelt, in der nur noch Luft genug ist, für die Götter zu atmen. Zu keinem Zeitpunkt vergessen wir, dass unsere Präsenz hier nur eine geduldete ist. Die Vögel verstummen und hinterlassen unseren Ohren einzig das Rasseln der überforderten Lunge. Und zugleich nimmt die Umgebung kristallklare Schärfe an und eine strenge Bedeutung strahlt von den steinernen Massen aus, die menschlicher Geist enträtseln verlernt zu haben scheint. Kurz vor und nach der Verzweiflung stehen wir dann auf dem Triumph unserer Schmerzen und überschauen die Täler zu beiden Seiten.




Frostiges Erwachen

Kontemplation, die zweite.


Gipfel-Selfie (bloß auf dem Pass)

The Shire of the Sherpas

Die Tortur und Augenweide macht Platz für lieblichere Wiesenlandschaften, in denen Dörfer, so weit das Auge blicken kann, hoch über den tiefen Schnitten der Schluchten trohnen. Unser Weg führt durch traditionelle Sherpa-Dörfer, in denen wir nicht nur die Wonnen gesüßten Chais und Yak-Käses (wieder-)entdecken. Die Sherpas sind Nachfahren von vor hunderten Jahren nach Nepal eingewanderter Tibeter. Und mit Begeisterung merken wir, wie mit den markanten Gesichtern, farbprächtigen Gewändern und andächtigen Umgangsformen, die prägenden Erinnerungen an tibetische Kultur in West-Sichuan hoch kommen. Beglückt wandern wir durch angenehmeres Klima, bestaunen schwitzende Bauern, die in der prallen Sonne mit Sicheln ihr Korn schlagen und per Hand zu Garben binden. Frauen kappen die Getreidespitzen und legen das Korn zum Trocknen in den Innenhof, während die Kühe schlau auf unaufmerksame Wächter warten.

Schütteres Korn muss vor gefräßigen Yaks geschützt werden


Mani Steine: Eingravierte Mantren besänftigen die örtlichen Geister. Ein schönes Beispiel für die animistische und schmanistische Traditionen innerhalb des tibetischen Buddhismus

Unbetrübt von Maschinenlärm spazieren wir durch Wildblumenwiesen und Wälder, als plötzlich ein heftiges Gewitter direkt über unseren Köpfen losbricht. Völlig durchnässt, suchen wir nach einem Zeltplatz, doch die Landschaft ist im Platzregen abgesoffen. Pitschnass und frierend gelangen wir an ein buddhistisches Kloster und wieder einmal rettet uns die unaufdringliche Sherpa-Hilfsbereitschaft. Der junge Klosterlehrer zögert keinen Moment uns einen Schlafplatz und gesüßten Tee zum Wärmen zu geben. Mit 20 kleinen Mönchen trocknen wir uns am Küchenlagerfeuer, bis das Gebet mit Zimbel und Trompeten zu wichtigeren Aufgaben ruft. Für uns wird eine kleine Seitenkammer freigeräumt, in der uns unsere Zimmernachbarn Sonam Tenzing Lama Sherpa, 11 Jahre, und Pemba Lama Sherpa, 8 Jahre, besuchen und von ihrem Lieblingsessen schwärmen: Pizza und Burger.

In der Sherpa-Küche finden wir wahre Connaisseure von Wärme und Gemütlichkeit.


Wegbekanntschaften: Sherpa-Frau mit ihrem Sohn

Pitschnsas kommen wir ins Kloster. Die kleine Kabine wird schnell zur überfüllten Trockenkammer.


Für uns ist es am nächsten Tag Zeit zu genau diesen Leckereien nach Kathmandu zurückzukehren. Deshalb verabschieden wir uns mit aufrichtiger Dankbarkeit von den Sherpas und Lamas und nach kurzem Aufenthalt in der Hauptstadt auch von Nepal. Mit Indien wartet ein schon bekanntes Land auf weitere Erkundung.








 


 Zurück in Kathmandu 
 

Ein paar Buchempfehlungen gefällig?

Into Thin Air (deutsch: In Eisigen Höhen) von John Krakauer (ebenfalls Autor von Into the Wild). 1996 nahm John Krakauer, Journalist und Bergsteiger, beauftragt vom US-amerikanischen Magazin Outside an einer kommerziellen Expedition zur Besteigung des Mount Everst teil. Es kam zur Katastrophe: Durch eine plötzliche Verschlechterung der Wetterverhältnisse und eine Reihe weiterer Umstände sterben 8 Menschen. Krakauer, selbst Überlebender, versucht in seinem spannenden Buch, die Ereignisse des Tages minutiös nachzuverfolgen und somit die tragische Kette von Ereignissen aufzuzeigen, die den Tag zum bis dahin tödlichsten in der Geschichte des Mount Everest machte.

Krakauer wurde entsandt, um die schon damals steigende Kommerzialisiereung des Mount Everest kritisch zu beleuchten. Tragischerweise (aber vielleicht nicht ganz überraschend) hat dieselbige eine nicht unwesentliche Rolle in der Entfaltung der Katastrophe gespielt. Ironischerweise hat Krakauers Buch zu einem umso mehr wachsenden Interesse am Tourismus rund um den Mount Everest geführt, die Kommerzialisierung ist in den letzten 23 Jahren massiv vorangeschritten und kostet auch heute Menschenleben. In der Saison 2019 sind es bereits 11 Tote! Wer heute den Mount Everest besteigen möchte, muss hierzu über Leichen gehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Spannendes Buch eines direkten Zeugen zu einem Thema, das jährlich an Aktualität gewinnt. Es hat uns gepackt, ließ uns schaudern und den Kopf schütteln.


Da Nepal nun das letzte zumindst teilweise buddhistische Land auf unserer Reiseroute ist, haben wir auch nochmal die Gelegenheit genutzt, uns ein wenig in den Bereich Buddhismus und Meditation reinzulesen.

Gehört hat man vom Buddhismus ja schon öfter, ein bisschen was über das allgegenwärtige Leiden, ein bisschen was über die Erleuchtung. Aber was beinhalten denn die Lehren des Buddha?  What the Buddha Taught von Walpola Rahula ist eine kurze (ca. 100 Seiten) aber ziemlich gute Einleitung in die wichtigsten Prinzipien der Buddhistischen Lehre und Philosophie. Der Autor ist buddhistischer Mönch und Gelehrter. (Daher wird sehr viel Wert auf Genauigkeit gelegt und die Information ist von hoher Qualität, Sprache und Stil sind jedoch etwas gewöhnungsbedürftig.)




Mindfulness in Plain English (deutsch: Die Praxis der Achtsamkeit) von Bhante Gunaratana ist ein Meditationmanual. Es ist nicht theoretisch oder philosophisch, sondern versucht, einen praktischen und einfachen Einstieg in die Achtsamkeitsmeditation  zu vermitteln. Der Autor, ebenfalls buddhistischer Mönch, hat viele Jahre Erfahrung als Meditationslehrer in der westlichen Welt. Das merkt man auch deutlich an der einfacheren Sprache und Zugänglichkeit im Vegleich zu anderen Texten. Definitiv eines der besseren Bücher zum Thema un Einstieg.







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